Auf dieser Seite informieren wir Sie über alle Neuheiten – seien es Ergänzungen auf unserer Website,
geplante Expeditionen, die Geburt junger Welpen oder Veränderungen auf unserem Hof.
01. 09. 2010
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 Bei recht variierenden Witterungsbedingungen – von Sonnenschein bis Schneeregen – haben wir am Montag mit dem Training unserer Huskies begonnen. Die Hunde freuen sich riesig über dass Ende der Sommerpause. Endlich geht es wieder los! Vorbei die warme und inaktive Zeit! Und aktiv werden die nächsten Monate werden, denn jeder Hund sollte mindestens 500 Kilometer bis zum Tourenstart im Dezember unter den Pfoten gelassen haben.
Apropos „warme“ Zeit. Von der warmen Seite hat sich dieser Sommer überhaupt nicht gezeigt. Es ist eher so, wie einige sarkastische Norweger sagen: „Es gibt zwei Skisaisons: Eine mit guten und eine mit schlechten Schneeverhältnissen“. Wir hatten jetzt wohl die mit den schlechten....
Den Huskies ist das egal. Sie mögen es eh etwas kälter.
Auch in diesem Jahr sind wieder Stella und Marc aus der Schweiz für das Hundetraining verantwortlich. Sie konnten sich nach der letztjährigen Trainingssaison und einer längeren Schlittentour einfach nicht von den Vierbeinern trennen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Denn die Zusammenarbeit auf der Huskyfarm war einfach toll und wir haben in der Vorbereitung der Tourensaison viel geschafft. | (Bjørn) |
29. 08. 2010
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 Am 06. August haben sich unsere Partner Ane Klaudiussen und Jan Haus das Ja-Wort gegeben. Als Ort ausgewählt wurde dazu eine kleine Kirche, die neben einem Pfarrhaus alleine auf einer fast ebenso kleinen Insel thront. Gefeiert wurde anschließend auf der familieneigenen Nachbarinsel zusammen mit 120 Verwandten und Freunden. Das rauschende Fest wird den Teilnehmern nicht nur wegen dem außerordentlich nordnorwegischem Ambiente in Erinnerung bleiben. Besonders die warmherzigen Reden und Glückwünsche für die Beiden haben für die ein oder andere Träne der Rührung gesorgt. Kulinarisch wurde das Ganze von den Kochfreunden aus Tromsö auf unglaublich hohem Niveau abgerundet. Wir freuen uns mit den Beiden, dass sie einen Partner gefunden haben, mit dem sie sich ihre Wünsche und Lebenspläne erfüllen können. | (Bjørn) |
22. 08. 2010
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 Nachdem sich der Sommer u.a. mit Schneeregen im Juli nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, sieht die Welt hier oben nun anders aus: blauer Himmel, warme Tage und laue Sommerabende. Kamen die vielen Wanderer im Juli durchgeweicht und verfroren für eine Übernachtung bei der Huskyfarm an, so strahlen sie nun aus glücklichen Gesichtern und schwärmen breit über ihre Tour. Dieses gute Wetter haben auch wir genutzt um die Brücke restlos fertig zu stellen, bei der Vuomahytte in den Bergen Befestigungsmöglichkeiten für die Schlittengespanne zu installieren und reichlich Multebeeren zu sammeln und einzuwecken. Der Reifeprozess der Multebeeren hat sich übrigens um 14 Tage nach hinten verschoben.
Ob die anderen Beeren nach dem kalten Frühjahr und Sommer noch richtig reif werden, steht in den Sternen. Auch die Kartoffelernte fällt mit wachteleiergroßen Knollen richtig schlecht aus.
In zwei Wochen wollen wir mit dem Training der Huskies beginnen. Dafür können wir und die Hunde allerdings wieder kühleres Wetter gebrauchen.
| (Bjørn) |
01. 08. 2010
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 In einer Mamutaktion wurde in den letzten Tagen die Brücke über den Kanal an der Huskyfarm fertig gestellt. Die Brücke wird uns u.a. im Winter ermöglichen - direkt und ohne Umwege - die andere Talseite mit den Huskygespannen zu erreichen. Damit gelangen wir - zum einen - bei den Tagesausflügen zügig in den südlichen Teil unseres Tales und - zum anderen - können wir bei den langen Huskytouren den See Altevatn recht bequem über eine Loipe südlich vom Fluß Barduelva erreichen.
Das Projekt hatte es in sich: Der Kanal ist 18 Meter breit und erfordert eine 30 Meter lange Brücke. Außerdem sollte sie 1,5 Tonnen tragen können. Der Bautrupp hatte keine Erfahrung im Brückenbau. Doch Dank der hervorragenden Ingenieurleistung und Betreuung durch das Ingenieurbüro Oltmanns&Partner und dort besonders durch Hans-Georg Oltmanns und Michael Jansen konnte der überaus kreative Bautrupp alle Probleme meistern. So wurde in den knapp drei Wochen 50 Tonnen Beton, 550 Meter Stahlseile und ca. 5 Tonnen Holz verarbeitet.
Für den tollen Einsatz möchten wir uns ganz besonders bedanken bei:
Ingenieurbüro Oltmanns&Partner/ Oldenburg, Jan Haus, Suse, Leina und Niklas Hoeft, Martin Lundius und Lukka Tewes, Oncko Rijnders, Fabian Hoeft, Helge Schoppmeier, Lisa Klauer und Fredy, Guido Lempio, Morten und Jan Klauer/Maurer. | (Bjørn) |
06. 06. 2010
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 Während sich Oslo unter der ersten Wärmewelle des Frühlings entblättert, geht Regina bei den täglichen Welpenspaziergängen nach wie vor bemützt und dick eingepackt.
Oben in den Bergen bleibt der Neuschnee auch immer wieder länger liegen, so dass die Sami ihre Rentierherden nach wie vor mit dem Motorschlitten hüten können.
Den jungen Welpen machen die Schneeschauer nichts aus. Im Gegenteil: Es scheint sich am besten im Schnee zu toben! Wie sind jedenfalls froh uns ab und zu in die gemütliche Sauna auf dem Hof verkriechen zu können.
Das Feuerholz für den kommenden Winter ist bereits unter Dach und Fach. Nur die Kartoffeln wollen wir jetzt noch nicht setzen. Dafür ist es immer wieder viel zu kalt. Obwohl - siehe Bild unten – der ein oder andere sonnige und warme Tag gezeigt hat, das es auch einen Frühling geben kann. Doch bis der sich richtig durchsetzt müssen wir wohl noch einige Zeit warten.
| (Bjørn) |
09. 05. 2010
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 Obwohl immer noch viel Schnee liegt (siehe Bild unten), haben wir nun die Tourensaison beendet. Eine nächtliche Transporttour zur Vuomahütte hat uns noch einmal die beste Seite des Winters gezeigt: Überfrorener, fester Schnee erleichterte den Hunden und uns die 80 Kilometer erheblich. Nach sieben Stunden kehrten wir bereits wieder zur Huskyfarm zurück. Zweistellige Minustemperaturen sorgten in der taghellen Nacht jedoch für frostige Eindrücke.
Nun sind die großen Rentierherden bereits aus dem Osten bei uns in den Tälern eingetroffen. Die Muttertiere bekommen jetzt ihre Kälber in den geschützten Niederungen. Da wollen wir sie nun nicht weiter stören, auch wenn die Schneeverhältnisse zu weiteren Ausflügen mit den Hunden einladen.
Zum Abschluß der Saison möchten wir ein paar besonders gelungene Bilder des Fotografen Peter Metzler veröffentlichen. Sie entstanden auf einer Januartour mit Jonny Gunnberg. Sie geben vielleicht den vergangenen Winter am besten wieder: Im wesentlichen stabile Wetterverhältnisse, die das mystische Licht nördlich des Polarkreises in vollen Zügen geniessen liessen. Besten Dank dafür! Bedanken möchten wir uns auch bei allen Gästen für den Besuch bei uns. Denn ohne Euch könnten wir selbst nicht so oft in den Bergen unterwegs sein!
Nun werden wir uns unter anderem um das Feuerholz für den nächsten Winter kümmern und das Treibhaus bepflanzen.
| (Bjørn) |
20. 04. 2010
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 Taina ist die Mutter von sechs Welpen, die am 09. April das Licht der Welt erblickten. Stolz zeigt sie ihren Nachwuchs jedem der sich interessiert. Regina durfte dann auch von Tag eins an die Welpen näher begutachten: vier stramme Mädchen und zwei Jungs nuckeln nun fleißig und bemühen sich sichtbar jeden Tag ein Stück größer zu werden.
Die Vaterschaft ist allerdings ungeklärt. Anfang Februar muß es auf einer Schlittentour zur Paarung gekommen sein. Für sachdienliche Hinweise in dieser Frage sind wir dankbar. Die Vaterschaft ist wichtig, denn nur dann können wir beurteilen, ob die Welpen zur Weiterzucht benutzt werden können.
| (Bjørn) |
02. 04. 2010
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 Inzwischen sind die Welpen schon fast keine Welpen mehr, sondern Junghunde. Vier Monate sind sie nun alt. Doch die spitzen Milchzähne haben sie immer noch und richtig proportioniert sehen sie nach wie vor nicht aus: Die Pfoten sind für die Hundegröße viel zu wuchtig. Dadurch wirken sie noch eher tollpatisch denn sportlich. Schon längst haben sie Namen bekommen: Nanok, Ninnis, Naq, Askia, Schröder, Nick.
Natürlich ging die Namensgebung nicht ohne Diskussion ab. Der Name Schröder wird eigentlich erst verständlich, wenn man weiß, dass der Vater Kalle heißt. Kalle ist die Abkürzung von Karl-Heinz. Da Karl-Heinz zum Urgestein deutscher Namen gehört, sollte ein Welpe auch einen typisch deutschen Namen erhalten: also Schröder. Für uns ist der Name auch eine Gedankenbrücke an die vielen Dia- Shows, die wir in Schleswig gehalten haben. Die wurden nämlich vom Buchhändler Wolfgang Schröder (Buchhandlung am Dom) hervorragend organisiert.
Ninnis bekam seinen Namen nach dem Antarktisforscher Leutnant Belgrave Ninnis. Er führte das Schlittenhundegespann mit sechs Hunden auf der von Douglas Mawson geleiteten Expedition in den Jahren 1911 bis 1914. Ninnis Verschwand mit seinem kompletten Gespann in eine Gletscherspalte. Damit verlor die Expedition nicht nur einen wichtigen Mann, sechs Hunde, sondern auch nahezu alle Lebensmittel. Diese äußerst dramatische Expedition ist sehr gut in dem englischen Buch von Leonhard Bickel. „Mawson’ s Will” nachzulesen. (Mawson's Will: the greatest survival story ever written)
| (Bjørn) |
30. 03. 2010
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 Nach fünfzehn sehr erlebnisreichen Tagen kehrten wir am vergangenen Wochenende von unserer ’Sondertour Norden’ nach Innset zurück. Braungebrannt von der fast ständig scheinenden Sonne (nur ein grauer Tag) war die Meinung einhellig, dass wir auch mindestens noch eine Woche länger hätten unterwegs sein können. Trotzdem waren wir froh über die Dusche und die Sauna auf der Huskyfarm.
Die Tour führte uns über ca. 550 Kilometer durch Schweden und Norwegen. Dabei durchmaßen wir das gesamte schwedische Gebiet nördlich von Kiruna. Besonders gefiel uns der enge Kontakt mit den Sami u.a. im Dörfchen Övre Soppero. Viel über deren Kultur und deren Arbeit mit den Rentieren war dort zu hören.
Genossen haben wir auch die kameradschaftliche Stimmung in der Gruppe. Jeder half jedem und alle engagierten sich gleichmäßig bei den anfallenden Arbeiten während des gesamten Tourenverlaufs.
Aber nicht nur wir hatten unseren Spaß, sondern auch die Hunde. Bei z.T. schwierigen Schneeverhältnissen wurde ihnen fleißig geholfen. Das schaffte eine gute Stimmung zwischen Mensch und Hund, denn so war das Schlittenfahren Teamarbeit, die zusammenschweißt.
Fotos: Dirk De Vylder
| (Bjørn) |
01. 03. 2010
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 Aufgrund der großen Nachfrage haben wir jetzt bereits die neuen Tourentermine für die Saison 2010/2011 auf unsere Website gestellt. Wieder finden die ganz langen Touren wie Expedition Kebnekaise, Dreiländereck, Jukkasjärvi und die Sondertour Norden in den letzten Wintermonaten statt, da wir für diesen Touren mehr Tageslicht benötigen.
Ganz neu im Programm ist die Expedition: Dividal kompakt. Sie entspricht dem Wunsch nach einer kurzen aber knackigen Tour. Fünf Tage sind wir bei dieser Tour unterwegs. Zwei Pässe von nahezu 1000 Höhenmetern sind zu überwinden, wobei der südliche Teil des Nationalparks Dividal durchmessen wird.
Eine anspruchsvolle und sportliche Tour! | (Bjørn) |